Offizieller Fanclub des
Eislauf Verein Pegnitz e.V. ICE DOGS

Wir sind Landesliga Meister!!!
EVP, EVP, EVP !!

NN-Bericht: EVP im Rausch: Besser kann man nicht starten

Ice Dogs siegten beim ERC Ingolstadt mit 9:4Toren — 7:0-Führung nach 22 Minuten — Nur drei Verteidiger fit


PEGNITZ — „Ein besserer Start ist nicht möglich.“ Dieses Kompliment machte Mannschaftsführer Klaus Polster den Ice Dogs, als sie nach dem ersten Drittel gegen den ERC Ingol­stadt mit sage und schreibe 6:0 Toren vorne lagen. Nach einer kurzen Ver­schnaufpause im Mitteldrittel stand letztendlich ein 9:4-Erfolg im ersten Spiel der neuen Eishockey-Landesli­gasaison zu Buche.
Eishockey-Landesliga
ERC Ingolstadt — EV Pegnitz 4:9 (0:6/3:1/1:2) — Die Voraussetzungen für die Ice Dogs waren alles andere als gut: Nachdem Frank Schüssel, Sean Andre und Tobias Rembs wegen Erkrankung fehlten, konnten nur drei etatmäßige Verteidiger aufgeboten werden. Damit nicht genug: Zusehen musste auch der gesperrte Johannes Runge. Zu allem Überfluss durfte auch Trainer Vaclav Drobny nicht an der Bande coachen, nachdem er in der letzten Saison im letzten Spiel eine Sperre aufgebrummt bekommen hatte. An seiner Stelle koordinierte Stefan Ponitz das Pegnitzer Spiel.
Die Oberfranken hatten sich auf einen harten Fight eingestellt und tra­ten deshalb hoch konzentriert, diszip­liniert und mit viel Spielfreude an. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. Nach knapp zwei Minuten zappelte der Puck schon das erste Mal im ERC-Netz. Spätestens nach dem Doppelschlag binnen nur 42 Sekun­den zum 4:0-Zwischenstand war der Widerstand der Oberbayern gebro­chen. Nach fünf Überzahl- und einem Unterzahltreffer hieß es beim ersten Seitenwechsel bereits 6 :0 für die Gäste. Ingolstadt war damit sogar noch gut bedient, wurden doch zudem Chancen in Serie vergeben. Vor allem die vielen Überzahlsituationen wur­den gnadenlos ausgenützt. Aber auch in Unterzahl konnte Ingolstadt den EVP nicht gefährden. Ganz im Gegen­teil: Petr Polesny erzielte das 3:0, als die Ice Dogs zwei Akteure weniger auf dem Eis hatten.
Die beiden Sturmreihen mit Mar­kus Schwindl, Thorsten Steffens und Ralf Skarupa sowie Robert Günzl, Petr Polesny und Stefan Hagen waren in ihrem Tatendrang kaum zu stop­pen. Ein Extralob verdiente sich Petr Polesny, der zudem in der dritten Reihe als Verteidiger aushelfen musste.
Im Mittelabschnitt markierte zwar Markus Schwindl schon bald das 7:0, doch dann riss aus unerfindlichen Gründen der Faden bei Pegnitz. So konnte Ingolstadt dieses Drittel sogar mit 3:1 Toren gewinnen und insge­samt im Schlussabschnitt sogar bis auf 7:4 herankommen. Dabei machte EVP-Keeper Daniel Sellerer vor allem bei den Distanzschüssen nicht immer eine glückliche Figur.
Ab der 50. Minute bestimmte dann aber wieder der EVP eindeutig das Geschehen, konnte schließlich durch zwei weitere Treffer zum 9:4 alles klar machen und einen souveränen Auf­taktsieg einfahren.

Die Torfolge: 0:1 (2.) St. Hagen/ Günzl/Ross, 0:2 (6.) Polesny/ Schwindl, 0:3 (9.) Polesny, 0:4 (15.) Schüssel/Günzl/Steffens, 0:6 (16.) St. Hagen/Schwindl, 0:7 (23.) Schwindl/ Polesny/Glück, 1:7 (29.) Grad, 2:7 (35.) Hiebl, 3:7 (38.) Kikl, 4:7 (46.) Rau­scher, 4:8 (56.) Steffens/Schwindl/Po­lesny, 4:9 (60.) St. Hagen/Chr. Hagen.
Strafen: ERC Ingolstadt 24 plus 20 Minuten plus Spieldauersperre für Huber plus zehn Minuten für Wil­helm, EV Pegnitz 18 Minuten. isi
Weitere Ergebnisse: ESV Gebens­bach — ESV Vilshofen 5:5, VER Selb 1b — ERSC Amberg 5:11.


Copyright (c)2010 Verlag Nürnberger Presse, Ausgabe 25.10.2010