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NN-Bericht zum Spiel gegen den 1. EV Weiden

Ice Dogs ohne Schwindl und Ponitz chancenlos


1. EV Weiden gewann auch sechstes Match gegen den EVP und marschiert weiter in Richtung Bayernliga


PEGNITZ — Das Kopf an Kopf-Rennen um den Aufstieg in die Eis­hockey- Bayernliga geht weiter. Wäh­rend der EV Lindau beim 4:2-Sieg über Geretsried Mühe hatte, ließ der EV Weiden beim 7:0-Sieg über einen vor allem im Sturm stark ersatzge­schwächten EVP keine Zweifel an sei­nen Ambitionen aufkommen. Pegnitz bleibt trotz der Niederlage Dritter.

Eishockey-Aufstiegsrunde

EV Pegnitz — 1. EV Weiden 0:7 (0:3/0:2/0:2)
— Auch im inzwischen sechsten Aufeinandertreffen in dieser Saison mussten die Ice Dogs gegen den 1. EV Weiden klein beigeben. Wenn es schließlich mit 0:7 sogar die deutlichste Niederlage der Serie gege­ben hat, dann ist das nicht zuletzt der Pegnitzer Aufstellung geschuldet.
Diesmal stand Vaclav Drobny, der in der vergangenen Woche seinen Trai­nervertrag
vorzeitig auch für die nächste Saison verlängert hat, zwar die Abwehr wieder nahezu komplett zur Verfügung, dafür fehlten aber die Paradestürmer. Top-Torjäger Markus Schwindl war gesperrt und Kapitän Stefan Ponitz laboriert immer noch an einer Handverletzung. Zudem fehl­ten die Gebrüder Rister und Lukas Knorre.
Somit war aus dem ersten Sturm allein Petr Polesny übrig geblieben, von dem aber im Spiel neben Johan­nes Runge und Stefan Hagen kaum Im­pulse ausgingen. Der zweite Sturm agierte mit Kapitän Frank Schüssel, Ralf Skarupa und Tobias Schwarz und auch eine dritte Reihe mit Philipp Schmidt und Christof Hagen wurde immer wieder einmal eingesetzt, auf­gefüllt mit Runge oder Polesny.
Die rund 450 Zuschauer bekamen trotz des Pegnitzer Handicaps ein
munteres Spiel geboten mit schönen Aktionen auf beiden Seiten, wobei nennenswerte Chancen aber vorwie­gend bei den Oberpfälzern zu notieren waren. Vor allem Überzahlsituatio­nen nützten diese gnadenlos aus und so resultierten zwei Drittel der Weid­ner Tore im ersten Durchgang aus Peg­nitzer Strafzeiten.
Im Mitteldrittel merkte man dem Gast das Fehlen des zweifachen Tor­schützen Marcel Waldowsky an, der nach einer Reklamation zehn Minuten ausruhen durfte. Hoch motiviert kehr­te er wieder aufs Eis zurück und erhöhte kurz vor der zweiten Pause prompt auf 0:5.
Auch im Schlussabschnitt be­stimmte zwar Weiden klar das Gesche­hen, zufrieden war Trainer Viktor Pro­skouriakov aber keineswegs. Immer wieder monierte er den zu komplizier­ten und oftmals wenig effizienten
Spielaufbau, insbesondere dann, wenn die Ice Dogs mit Forechecking frühzeitig störten. Dieses Manko wurde durch das 0:6 unter Beweis gestellt, das Florian Bartels nach einem schönen Sololauf über den gan­zen Platz besorgte.
In der Folge wurde das Match etwas ruppiger und so verhängten die Schiedsrichter auf beiden Seiten auch noch Zehn-Minuten-Strafen. Sieben Minuten vor Schluss musste Waldow­sky nach einer Knieverletzung ohne gegnerische Einwirkung vorzeitig in die Kabine. Zellner stellte mit dem 0:7 den Endstand her. -isi-

Die Torfolge:
0:1 (7.) Kirchberger, 0:2 (10.) und 0:3 (17.) Waldowsky, 0:4 (33.) Schadt, 0:5 (38.) Waldowsky, 0:6 (46.) Bar­tels, 0:7 (54.) Zellner.
Strafen: EVP 20 plus zehn Minuten für Schneider, EVW zehn plus zehn für Wald­owsky plus zehn Minuten für Weidenbach.


NN-20100201
Immer wieder herrschte „Vollversammlung“ vor dem Pegnitzer Tor, was gestern wieder von Daniel Sellerer gehütet wurde. So sehr sich die Ice Dogs auch mühten, so mussten sie letztendlich ohne ihre beiden Top-Torjäger Markus Schwindl und Stefan Ponitz doch eine 0:7-Niederlage quittieren. Foto: Edgar Pfrogner

Copyright (c)2010 Verlag Nürnberger Presse, Ausgabe 01.02.2010