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NN-Bericht: EVP - ESC Geretsried

Erfolgreicher Start in die Aufstiegsrunde
Trotz eines schwachen Drittels feierte der EVP verdienten 10:7-Sieg über Geretsried


PEGNITZ – Das Erreichen der Auf­stiegsrunde zur Eishockey-Bayern­liga hat beim EVP neue Kräfte frei gesetzt. Dies zeigte sich gestern beim verdienten 10:7-Auftaktsieg in der neuen Runde gegen den früheren Rivalen ESC Geretsried.
Aufstiegsrunde zur Bayernliga

EV Pegnitz — ESC Geretsried 10:7 (4:2/1:3/5:2)
— Nichts gegen Vereine wie Selb 1b oder Amberg. Aber seit gestern weht wieder ein anderer Wind im Pegnitzer Eisstadion. Ge­rade gegen Gegner wie Geretsried werden Erinnerungen wach an frü­here Bayernliga-Zeiten. Das Erfreuli­che: Die Ice Dogs können nicht nur mithalten, sie können sich mit der nötigen Konzentration gegen die süd­bayerischen Teams sogar behaupten.
Pegnitz erwischte einen Traum­start: Es waren noch längst nicht alle Fans im Stadion, als Petr Polesny bereits das 1:0 erzielte. Doch die Gäste ließen sich davon nicht be­eindrucken: Als die Ice Dogs gleich drei Strafzeiten in Serie kassierten, glich der ESC prompt aus. Erneut Polesny hätte wenig später bei einem Solo die erneute Führung markieren können, doch das erledigte dann Markus Schwindl für ihn. Dafür war der Tscheche beim ersten Powerplay der Gastgeber mit dem 3:1 zur Stelle. Und das Wechselspiel der beiden Sturmtanks ging munter weiter: Nach dem zwischenzeitlichen An­schlusstreffer der River Rats sorgte erneut Schwindl für einen beruhigen­den Pausenvorsprung.
Pegnitz hat in diesem Durchgang durch eine geschlossene Mannschafts­leistung imponiert, brachte sich je­doch allzu oft durch unnötige und dumme Fouls in Schwierigkeiten.
Vielleicht fühlte sich das Team von Vaclav Drobny schon zu siegessicher, denn plötzlich ging im Mitteldrittel der Faden verloren. Dem 4:3 des ESC konnten die Ice Dogs zwar nur zehn Sekunden später schon das 5:3 entge­gen setzen, doch dann stimmte nichts mehr. Als es minutenlang keine Unterbrechung gab und fliegend ge­wechselt werden musste, ging jegli­che Ordnung verloren, die Positionen wurden nicht mehr gehalten und persönliche Vorwürfe untereinander waren die Folge. Geretsried nutzte die Gelegenheit zum 5:5-Ausgleich.
Im Schlussdrittel begann das Match also noch einmal von vorn, mit einem EVP in alter Stärke: Nach 35 Sekunden brachte Schwindl sein Team wieder nach vorn und Sean Andre beruhigte mit dem 7:5 in Über­zahl die Nerven. Die Oberbayern suchten zwar immer noch ihre Chance, doch der EVP bestimmte wie­der weitgehend das Geschehen.
Sehenswert der Treffer zum 8:6, als Ralf Skarupa nach einem Sololauf auch noch den ESC-Keeper Kevin Olivo austanzte. Spätestens nach dem 9:7 war die Partie gelaufen, das 10:7 kurz vor Schluss, wiederum durch Skarupa, nur noch das Sahne­häubchen auf eine insgesamt beein­druckende Vorstellung, wenn man vom zweiten Drittel absieht.
Torwart Jens Braun zeigte eine solide Leistung, auch wenn er nach der Verletzungspause seine alte Stärke noch nicht erreicht hat.
Die Tore:
1:0 (4.) Polesny/Schwindl/Po­nitz, 1:1 (8.) Stowasser, 2:1 (14.) Schwindl/ Polesny/Andre, 3:1 (15.) Polesny/ Schwindl/Ponitz, 3:2 (16.) Stowasser, 4:2 (20.) Schwindl/Andre, 4:3 (21.) Seitz, 5:3 (22.) Schüssel, 5:4 (27.) Seitz, 5:5 (39.) Hansch, 6:5 (41.) Schwindl/Mendel, 7:5 (43.) Andre/Polesny, 7:6 (46.) Köhler, 8:6 (47.) Skarupa/Rister/Mendel, 8:7 (53.) Poch, 9:7 (55.) Schwindl/Ponitz/St. Hagen, 10:7 (59.) Skarupa, Schüssel. Strafen: EVP 18, ESCG14 Minuten. -isi-


20090113

Soeben schlägt der Puck zum 4:2 für den EV Pegnitz im Geretsrieder Kasten ein. Links hinter dem Gehäuse der Torschütze Markus Schwindl. Foto: Irene Lenk


Copyright (c)2010 Verlag Nürnberger Presse, Ausgabe 11.01.2010