kommende Termine

Servusla Eishockeyfans,

die bittere Wahrheit kommt ans Licht. Die Saison wird für unsere IceDogs verdammt schwer.

Die Verteidigermisere wächst sich inzwischen zur Katastrophe aus.

Aber Verteidiger die man sich leisten kann, sind in Nordbayern so selten wie Schnee in der Sahara. Das wurde uns auch von Höchstadter Offiziellen bestätigt und die Amberger leiden  laut ihrem Internetforum unter dem gleichen Problem.

Aber alles lamentieren nützt nichts, Mund abputzen und weiter machen. Ich bin überzeugt das unsere Verantwortlichen alles versuchen um uns im Dezember ein vorgezogenes Christkindla in Form von der einen oder anderen Verstärkung machen zu wollen.

Endlich war wieder Heimspielzeit angesagt. In unserer Arena erwarteten uns doch einige Neuigkeiten. Lückenlose Einlasskontrollen, sehr löblich, sehr sauberes und in freundlichem Grau (etwas Farbenfroheres wäre mir lieber gewesen) gestrichenes Stadion. Dazu als Notlösung der Verpflegungsverkauf aus dem Kiosk. Das es hier, dank des überraschend hohen Zuschaueraufkommens zu enormen Wartzeiten kommen musste war ja logisch.

Da die Stadt dem EVP dankenswerter Weise, demnächst, ich hoffe er ist heute schon, einen Container zur Verfügung stellt sollte sich die Situation bald entspannen.

Auch dem neuen Personal sollte eine gewisse Einarbeitungszeit zugestanden werden.

Vielleicht erbarmen sich ja die langjährigen altbewährten Stammkräfte und geben ein paar gute Ratschläge oder helfen ja doch wieder  mit. Letztendlich geht’s hier  nicht um  persönlichen Befindlichkeiten sondern um unseren EV Pegnitz!

So jetzt aber zum Spiel. Für meinen Geschmack überragend war die Choreo zum Einlauf der Mannschaften leider entwickelte sich justament in diesem Moment heftiger Bodennebel. Seltsam. Auch die fast ununterbrochene, stimmgewaltige Unterstützung unseres Teams durch junge und auch alte Supporter war genial und sollte der Standard für die komplette Saison werden. Kissingen brachte zwar  Zuschauer mit aber keine Fans. Schade, denn das Wölfe-Team hätte es verdient.  Die Badstädter waren zwar ganz klar das bessere Team aber unsere Jungs glichen das mit unermüdlichem  Kampfgeist und Engagement fast wieder aus. Mit mehr Glück hätte vielleicht doch ein oder sogar zwei Punkte raus springen können.

Leider verstrich die Anmeldefrist für einen Fanbus wieder, ohne das sich mehr als 30 Fans für die Fahrt, ins nun wirklich nicht weite Höchstadt, angemeldet hatten. Schade.

Leute lernt daraus. Also ging es wieder einmal mit dem Team in die Stadt der Karpfen.

Nach einem kurzen Bistrobesuch und Vertiefung der langjährigen Fanfreundschaft betraten wir mehr oder weniger schwungvoll (gell Speedy) das Stadion um dort den Gästeblock in EVP-Farben zu dekorieren und die ersten Lieder anzustimmen.

Dass in Höchstadt die Trauben sehr hoch hängen werden haben wir schon geahnt. Nachdem das erste Drittel noch einigermaßen ausgeglichen gestaltet werden konnte und Youngster Markus Buser im Tor tolle Arbeit leistete keimte doch etwas Hoffnung auf.

Aber dann überrollte unsere Cracks der Angriffswirbel der Alligators. Sind doch zahlreiche überdurchschnittlich gute Spieler in ihren Reihen vorzufinden. Sollte ja auch so sein wenn man aufsteigen will oder vielleicht sogar muss! Äußerst interessant waren an diesem Abend auch die diversen Regelauslegungen und Wahrnehmungen der Unparteiischen. Das ist aber nur meine persönliche Auffassung.

Die Packung fiel auf jeden Fall sehr derb aus.  Deswegen wäre es schon sehr wichtig heute zu punkten, was gegen den gut verstärkten Aufsteiger aus dem bayrischen Wald bestimmt ein schwieriges aber lösbares Unterfangen wird. Dazu ist aber wieder mal bedingungsloser Einsatz auf dem Eis und auf den Tribünen gefragt.

Bis bald, euer Ralf.